100 Jahre Psychotherapie

GZ 249 - Und der Welt geht's immer schlechter
Von: Ventura, Michael
Grüne Kraft, 2005. 275 S., Kartoniert, 12,00 €
ISBN: 978-3-922708-44-5

100 Jahre Psychotherapie
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Mitarbeiter: Zusammen mit James Hillman.

Die Psychotherapie hat geglaubt, indem sie die Menschen therapiere, würden diese immer besser und dadurch auch die Welt. Doch - so zeigen die Autoren in ihrem Buch - die ausschließliche Hinwendung nach innen zieht die Energie von der Außenwelt ab.
Die Autoren rütteln an Selbstverständnis und liebgewordenen Vorstellungen der Psychotherapie: am Streben nach ständigem inneren Wachstum etwa, am Postulat der Veränderbarkeit der Psyche und insbesondere an der Konzentration auf die Kindheit und das innere Kind. Sie üben Kritik an den "degenerativen" Erscheinungen der Psychotherapie, die sich weit vom revolutionären Denken ihrer Väter - wie Freud und Jung - entfernt hat, das die damalige puritanische Gesellschaft veränderte.

Aus dem Inhalt:
- Das erste Gespräch: Eine revolutionäre Zelle
- Die Briefe:
- Das rückwärts, vorwärts und seitwärts gelebte Leben
- Was mache ich hier?
- Kleine Dämonen, kleine Daimonen
- Der Beobachter
- Telefonieren oder Briefe schreiben?
- Gespräche
- Die Ränder des Verhaltens
- Willkommen in der Traumzeit
- Mißbrauch der Substanz und die Seele in den Dingen
- Wiederherstellung
- Vom Praktisch-Sein
- Das zweite, dritte und vierte Gesicht
- Mittelmaß
- Das zweite Gespräch: Nimm ab, wenn du da bist
- Coda: Einige Wochen später

James Hillman ist als Psychotherapeut C.G. Jung-Schüler und war Dozent an mehreren Universitäten in den USA und in Europa. Er hat mehr als zwanzig Bücher publiziert.



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