rückhaltlos

Gedichte
Von: Dieterle, Matthias
Wolfbach, 2004, 104 S. m. Abb., Gebunden, 23,00 €
ISBN: 978-3-952283-18-9

rückhaltlos
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Mit «rückhaltlos» legt Matthias Dieterle einen neuen Gedichtband vor. Der Titel ist Programm. Dieterle stellt eingangs die grundsätzliche Frage:
“wer / kam den Mund / zu hüten // den Mund zu blühen // den Mund zu glühen”.

Die Gedichte sind radikal, setzen sich schonungslos der Liebe aus und bewegen sich an den Rändern des Sagbaren. Gedichte, deren sprachliche Präzison ins Offene zielt – sie verweigern sich einer verbalen Antwort, antworten dennoch «rückhaltlos» mit unverhofften Bildern, neuen Perspektiven. Die Knappheit der Gedichte schließt Zärtlichkeit und Fragilität nicht aus:
“wer / ein ungleich Zartes / erblickt // dem zerfahren im Gedicht / die Farben des Regenbogens”.
Im zweiten Teil des Buches lässt Dieterle sich selbst in poetischen Prosa-Miniaturen vom Werk des spanischen Malers Francisco Goya befragen – intime Selbstgespräche im offenen Dialog. Und immer sind auch wir gemeint.

Über den Autor:
Matthias Dieterle, geboren 1941 in Basel, lebt und arbeitet als Heilpädagoge in Aarau. Abeitet als Rezitator mit verschiedenen Musikern zusammen, u.a. mit dem Schlagzeuger Jaques Widmer (Texte von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Ernst Jandl), mit dem Violinisten Paul Giger (Texte von Rose Ausländer, Nelly Sachs, Robert Walser, Ludwig Hohl). 1990 wurde er für seine literarischen Arbeiten ausgezeichnet mit dem Erika-Burkart-Föderungspreis der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung, Basel.


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